Die drei Faktorarten

MFA kombiniert mindestens zwei unterschiedliche Faktorarten. Erst diese Kombination macht gestohlene Passwörter für Angreifer weitgehend wertlos.

  • Wissen: etwas, das man kennt (Passwort, PIN)
  • Besitz: etwas, das man hat (Smartphone mit App, FIDO2-Schlüssel)
  • Inhärenz: etwas, das man ist (Fingerabdruck, Gesicht)

Nicht jede Methode ist gleich sicher

SMS- und Anruf-Codes sind besser als kein zweiter Faktor, aber angreifbar (SIM-Swapping, Abfangen). App-basierte Bestätigungen mit Number Matching sind deutlich robuster. Am stärksten sind phishing-resistente Verfahren wie FIDO2-Sicherheitsschlüssel oder Passkeys, die an die echte Anmeldedomäne gebunden sind.

Empfehlung für KMU

Wir empfehlen die App-basierte Bestätigung (z. B. Microsoft Authenticator mit Number Matching) als Standard und phishing-resistente Schlüssel für besonders schützenswerte Konten wie Administratoren. In Kombination mit Conditional Access lässt sich MFA gezielt dort erzwingen, wo das Risiko am höchsten ist.

Zusammenfassung

MFA verlangt einen zweiten, andersartigen Nachweis und schützt Konten auch bei kompromittiertem Passwort. App-basierte Bestätigung ist der Standard, phishing-resistente Schlüssel die stärkste Option – ideal ergänzt durch bedingten Zugriff.

Wir sind für Sie da!

Für weitere Informationen oder ein unverbindliches, Beratungsgespräch nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit uns auf. WIR SIND FÜR SIE DA.

KONTAKTIEREN SIE UNS JETZT