Technisch ist alles SharePoint
OneDrive for Business und die Dateiablage in Teams basieren beide auf der SharePoint-Technologie. Jede Teams-Mannschaft („Team“) erhält automatisch eine SharePoint-Website; der Reiter „Dateien“ in einem Kanal zeigt lediglich eine Dokumentbibliothek dieser Website. OneDrive ist im Grunde eine persönliche SharePoint-Bibliothek pro Benutzer.
Der praktische Unterschied liegt im Eigentum
Der wichtigste Unterschied ist nicht technischer, sondern organisatorischer Natur: Wem gehört die Datei?
- OneDrive: an eine Person gebunden. Verlässt diese das Unternehmen, muss der Zugriff aktiv übertragen werden.
- SharePoint/Teams: an ein Team oder eine Abteilung gebunden. Inhalte bleiben unabhängig von einzelnen Personen verfügbar.
- Geteilte OneDrive-Links funktionieren, sind aber für dauerhafte Zusammenarbeit die schlechtere Wahl.
Empfehlung für die Ablagestruktur
Entwürfe, private Notizen und persönliche Arbeitskopien gehören in OneDrive. Sobald mehrere Personen an Inhalten arbeiten oder Dokumente geschäftsrelevant sind, gehören sie in eine SharePoint-Bibliothek bzw. den passenden Teams-Kanal. So bleiben Berechtigungen sauber und Daten personenunabhängig.
Zusammenfassung
OneDrive ist persönlich, SharePoint und Teams sind gemeinsam – technisch alles SharePoint. Gemeinsame und geschäftsrelevante Dateien gehören in SharePoint/Teams, damit sie personenunabhängig verfügbar bleiben.
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